| In unserer Einrichtung gibt es zwei Krippengruppen mit je 10 Kindern im Alter von ein bis drei Jahren. Ein- und Zweijährige sind keine kleinen Dreijährigen „Zweijährige sind nicht einfach nur ein Jahr jünger und unerfahrener als dreijährige. Zweijährige sind nicht Dreijährige, die noch in die Hose machen, beim Essen kleckern und nicht mit einer Schere umgehen können. Zweijährige sind bezüglich ihres Entwicklungsstandes, ihrer Bedürfnisse, Risiken und Ansprüche noch ganz andere Kinder als Dreijährige.“ (Zitiert aus dem Gutachten für den Landeswohlfahrtsverband Baden). Einjährige brauchen noch mehr Feinfühligkeit und Sensibilität im Blick auf ihre individuellen Bedürfnisse. Dies sind für uns wichtige Gründe, die Eingewöhnungszeit, Öffnungszeit, Gruppengröße, Raumgestaltung, Spielmaterialien, Betreuung, pädagogischen Angebote und die Anzahl der Erzieherinnen auf die Bedürfnisse der Kleinen abzustimmen und bei der Gestaltung des Tagesablaufes individuell zu berücksichtigen. Pädagogischer Leitgedanke Die Krippengruppe bietet eine anregende Umgebung für Kinder ab einem Jahr. Sie ermöglicht Spiel- und Lernerfahrungen des Kindes und ergänzt die Bildung, Betreuung und Erziehung der Familie durch altersangemessene Angebote. Sie erleichtert eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir bieten - Eine individuelle und behutsame Eingewöhnungszeit
- Eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle des Kindes
- Geeignete Räumlichkeiten und Spielmaterialien
- Entwicklungsspezifische Förderung und pädagogische Bildungsangebote
Was bedeutet das für Ihr Kind? Wir begleiten mit Ihnen das Einleben Ihres Kindes in unsere Krippengruppe und helfen Ihrem Kind, sich mit einer festen Bezugsperson in der neuen Umgebung sicher und wohl zu fühlen. Spiel-Lern-und Erfahrungsangebote sind auf die Entwicklungsstufen des Kindes abgestimmt und bieten sinnliche Anreize zum Experimentieren und Ausprobieren der Umwelt. In der Gruppe werden Lebensräume geschaffen, in denen Freundschaften wachsen können. Durch ein anregend gestaltetes Sprachumfeld entdeckt das Kind spielerisch die Welt der Sprache. Wir führen Ihr Kind behutsam an die Kindergartengruppen der Einrichtung heran, um einen späteren Übergang zu erleichtern. Pädagogische Arbeit in der Krippengruppe Eingewöhnungskonzept Die Basis für ein vertrauensvolles Zusammenleben wird während der Eingewöhnungszeit gelegt. Unter der Eingewöhnung verstehen wir die ersten Wochen, die das Kind zunächst in Begleitung einer Bezugsperson und dann alleine in der Krippengruppe verbringt. Das Kind entdeckt die neue Umgebung und lernt den Tagesablauf, die Erzieherinnen und die anderen Kinder kennen. In dieser Phase kommt es darauf an eine vertrauensvolle Beziehung und eine sichere Bindung zwischen Kind und Bezugserzieherin aufzubauen. Die Eltern erleben den Alltag in der Krippengruppe und begleiten den Ablöseprozess ihres Kindes. Das Verhalten des Kindes bestimmt den Zeitpunkt für einen ersten, kurzen Trennungsversuch nach klarem Abschied. Individuell wird die Zeit ohne Mutter/Vater im Gruppengeschehen verlängert, bis das Kind in der Lage ist, den Kindergartenalltag mit den neuen Bezugspersonen zu leben. Ein strukturierter Tagesablauf gibt Ihrem Kind Sicherheit, d.h. - Erfahrbare Tagesstruktur durch Rituale
- Bedürfnisorientierter Tagesablauf durch Flexibilität
- Freiheit und Grenzen durch wenige aber klare Regeln
- Vertrautheit und Geborgenheit durch äußere Ordnung
- Sicherheit und Selbstvertrauen durch Wiederholung und festen Rhythmus
- Gemeinschaftserfahrung durch Singen und Spielen im Morgenkreis
- Gemeinsames Essen beider Krippengruppen im Bistro
- Fühlbar gute Atmosphäre durch einen Umgang mit Kindern, Eltern und ErzieherInnen, der geprägt ist von Achtung und Respekt
Kinder brauchen... Raum für eigenes, phantasievolles Spiel Raum für Spiel-Lern-und Erfahrungsangebote Eine vorbereitete Umgebung regt dazu an, die „Welt" mit allen Sinnen zu begreifen und zu erfassen und gibt Gelegenheit zu ganzheitlichen Erfahrungen. Es gibt keine verbindlichen Beschäftigungsangebote, alle Angebote sind freiwillig und somit freies Spiel für das Kind. Freies Spiel ist wertvolle Bildungszeit! Lebenspraktische Erfahrungen ermöglichen das Erlernen und Bewältigen des Lebensalltags. Raum für Bewegung und zum Innehalten, dabei wird Freiheit und Begrenzung körperlich erfahrbar. Raum und Zeit, sich selbsttätig mit vorgefundenen Problemen auseinanderzusetzen und eigene Lösungen zu finden. Kinder brauchen Kinder, mit denen sie spielen, toben, etwas wagen können und Erwachsene, die sich Zeit für sie nehmen, die es spannend finden, mit ihnen gemeinsam etwas zu tun und deren Vertrauen es ihnen ermöglicht, sich selbst etwas zuzutrauen. |