Pfarrkirche
Mitten in Niederschopfheim steht auf einer kleinen Anhöhe die Barockkirche St. Brigitta mit ihrem mächtigen und majestätischen zum Himmel zeigenden 45 Meter hohen Turm, der sofort ins Blickfeld rückt.
Die Kirche, die der heiligen Brigitta von Irland geweiht ist, wurde von 1754 - 1756 auf dem Platz erbaut auf dem schon vorher eine kleine Kirche stand.
Über diese Vorgängerkirche ist nichts mehr bekannt. Sie wurde im Frühjahr 1754 abgerissen.
Über diese Vorgängerkirche ist nichts mehr bekannt. Sie wurde im Frühjahr 1754 abgerissen.
Baumeister der heutigen Kirche war Franz Rudhart aus Kenzingen (1708-1765). Er kam am 6. April 1708 in Weiler bei Isny im Allgäu zur Welt. Er hatte Kunstschreiner und Altarbauer gelernt und kam als Wandergeselle in die Ortenau.
1741, nach seiner Heirat mit Maria Barbara Fridrichin eröffnete er ein Werkstatt und war gleichzeitig Gastwirt in Kennzingen.
Bevor er die Kirche in Niederschopfheim errichtete, baute er die Kirchen in Riegel und Herbolzheim und fertigte für verschiedene Kirchen, Altäre und Inneneinrichtungen. Die Kirche in Niederschopfheim wird als sein gelungenstes Werk bezeichnet.
Die Kirche St. Brigitta ist Barockstil erbaut. Der Barock entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Italien und herrschte als Kunstrichtung bis in die erste Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts.
Bauherr der Kirche war dir Gemeinde Niederschopfheim. Mitfinanziert wurde der Kirchenbau durch Spenden und Darlehen der Grund - und Patronatsherrschaft der Herren von und zu Franckenstein, sowie durch weitere Spender und durch Frondienste der Bürger von Niederschopfheim.


