Kirchen und Kapellen in Schutterwald

 

Pfarrkirche St. Jakobus Schutterwald

Im Jahr 1784 wurde der Grundstein zur Kirche St. Jakobus gelegt. Zu dieser Zeit war die Blüte des Barocks bereits vorbei. Während das Äußere des Baues den Barockkirchen der Nachbardörfer gleicht, wurde die Inneneinrichtung in einfacherer Weise, ohne die vielfach überladenen Formen des Barocks ausgeführt, was lange kunsthistorisch als bedeutungslose Imitation gewertet wurde, bis nach Feststellungen von Kunstexperten unsere Kirche als wichtiges Übergangsglied vom späten Barock zur folgenden klassizistischen Periode erkannt wurde.
Im Kirchenführer finden Sie weitere Details und Bilder zur Jakobuskirche.

Die Jakobuskirche ist das Ende der 6. Etappe und der Ausgangspunkt der 7. Etappe des Kinzigtäler Jakobusweg der von Loßburg bis nach Straßburg führt.
Hier läuten die "Schutterwälder Glocken"

 

Marienkirche Langhurst

Der Grundstein für die Schutterwälder "Filialkirche" wurde am 22. November 1970 gelegt.
Schutzpatronin dieser modernen Kirche ist die Gottesmutter Maria.

Die Filialkirche St. Marien in Langhurst verfügt über ein dreistimmiges Geläut der Glockengießerei Heidelberg aus dem Jahr 1974. Die Bronzeglocken sind in mittelschweren bis schweren Rippen gegossen. Auf der Flanke zeigen diese einfachen Symbolschmuck, die Inschriften sind als Band unter der Haube angeordnet: Die Glocke 1 ist eine Heilig-Geist-Glocke, die Glocke 2 ist eine Marienglocke und die Glocke 3 ist eine Josefsglocke. In der Melodielinie erklingt das Te Deum-Motiv.
Die Glockenstube ist oberhalb des Haupteinganges in den Baukörper integriert und beherbergt die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
Hier läuten die "Langhurster Glocken"
 

Kapelle Höfen

Am 24. Juli 1957 schenkte Friseur Josef Ritter der katholischen Kirchengemeinde ein 142 qm großes Grundstück mit der Auflage, daß hier eine Kapelle gebaut werden solle.

Auf Initiative der damaligen Kinderschwester Theresia Hansert wurde in Eigenarbeit von Höfener Handwerkern die Kapelle erstellt.
Die finanzielle Verwaltung hatte Theresia Hansert inne, die verwaltungstechnische Abwicklung lag in Händen von Grafiker Andreas Meier.
Andreas Meier war es auch, der das Altarbild mit der Schutzmantelmadonna, den St. Wendelin und den hl. Josef als Seitenbilder malte.

Die Kapelle wird von der Bevölkerung gerne zum Gebet angenommen. Das ganze Jahr hindurch wird jeden Mittwochabend und jeden Sonntagnachmittag der Rosenkranz gebetet. Jeden zweiten Donnerstag im Monat findet um 19.00 Uhr eine Hl. Messe statt. Sonntag Mittag und Mittwoch Abend trifft man sich zum Rosenkranzgebet.
 

Die Kapellengemeinschaft, die seit der Erbauung der Kapelle besteht und zur Zeit ca. 20 Mitglieder hat, ist kein eingetragener Verein, sondern ein Gremium, das bei eventuell notwendig werdenden Maßnahmen die für den Erhalt der Kapelle erforderlichen Arbeiten ausführt oder an entsprechende Firmen in Auftrag gibt. 
Die Maßnahmen werden gemeinsam beraten und die notwendigen Entscheidungen beschlossen.
Der Mesnerdienst wurde von Anfang an von Frau Elisabeth Seigel verrichtet. 
Später übernahm Johanna Lipps diese Aufgabe, ihr folgte Paula Heuberger. Heute ist Marianne Irslinger die verantwortliche Person.